Was KI für deine Heilpraxis kann — und was nur Marketing-Blabla ist
Wer in den letzten zwei Jahren einen Newsletter abonniert hat, kennt das Grundrauschen: jedes Werkzeug ist jetzt KI, jede Tabelle ist jetzt ein Assistent, jede Lampe denkt mit. Für jemanden, der mit Händen und Stimme arbeitet, klingt das nach Lärm — und ist meistens auch welcher.
Ich schreibe diese Einordnung, weil ich immer dieselben drei Fragen bekomme: Brauche ich das? Macht das meine Arbeit kälter? Und wo fange ich an, ohne mich zu verlieren?
Was KI gut kann — für eine ruhige Praxis
- Text entlasten: Mails, Anamnesebögen, Rechnungen, Buchungsbestätigungen — alles, was wiederkehrend ist.
- Verdichten: lange Befunde, Artikel, Sprachnotizen in fünf ruhige Sätze bringen.
- Übersetzen: Fachsprache in Klientensprache, und umgekehrt.
- Ordnen: Notizen aus einer Woche in eine klare Wochenschau.
Was nur Marketing-Blabla ist
Fast alles, was verspricht, deine Praxis zu automatisieren, während du am Strand sitzt. Fast alles, was behauptet, die Beziehung zu deinen Klientinnen zu ersetzen. Fast alles mit einem neonfarbenen Landing-Page-Video und einem Timer unten rechts.
Gute Werkzeuge sind leise. Sie machen weniger Geräusch, nicht mehr.
Mein Rat: drei Werkzeuge, gut eingerichtet. Nicht siebzehn, halb. Und Zeit — eine ruhige Stunde pro Woche, um das Eingerichtete auch wirklich zu benutzen.
Wenn du eine ruhige Auswahl von sieben Werkzeugen willst, sortiert für deine Praxis:
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