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Werkstattberichte Automatisierung

Wie ich mit drei Tools meinen Newsletter automatisiert habe

Eine echte Werkstatt-Geschichte — was ich mache, womit, und was ich dabei gelernt habe.

Im Januar habe ich mir vorgenommen, jeden Freitag eine kleine Werkstattpost zu verschicken. Zwei Absätze, ein Gedanke, eine Notiz. Nach drei Wochen war klar: ich schaffe es nicht jede Woche aus eigener Kraft. Also habe ich die Werkstatt eingerichtet, damit sie mir hilft.

Die drei Werkzeuge

  • Ein Notizwerkzeug, in das ich die ganze Woche über drei-Zeilen-Gedanken werfe.
  • Ein Schreibassistent, der mir aus zehn Zeilen einen ersten Entwurf baut — in meiner Sprache, nicht in seiner.
  • Ein Versandwerkzeug, das den Entwurf am Freitag früh vorlegt, zur Freigabe durch mich.

Der wichtige Satz darunter: nichts geht raus, ohne dass ich es einmal gelesen habe. Die Werkzeuge tragen die Last — den letzten Federstrich mache ich.

Automatisierung heißt nicht, etwas aus der Hand zu geben. Es heißt, die schweren Bretter vorzusortieren.

Seit sechs Wochen steht der Newsletter freitags um halb neun im Posteingang meiner Leser. Ich brauche dafür vierzig Minuten, nicht drei Stunden. Und das Gefühl, Dinge angefangen zu haben, die fertig werden — das ist das eigentliche Geschenk.

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Die drei Werkzeuge plus vier weitere — sauber sortiert im PDF:

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